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Barthaartransplantation

Barthaartransplantation in Oer-Erkenschwick

Bei einer Barthaartransplantation werden Haarwurzeln vom Hinterkopf in den Bartbereich verpflanzt. Sie wachsen dort dauerhaft weiter und lassen sich rasieren wie natürliches Barthaar. Typische Anlässe sind Lücken, ein schwacher Wangenansatz und Narben nach Verletzungen.

Wie viele Grafts sind nötig?

Für die Wangenpartie beidseits meist 800 bis 1.500, für einen Kinnbart 600 bis 1.200, für einzelne Lücken deutlich weniger. Die Zahl richtet sich nach Fläche und gewünschter Dichte.

Warum ist der Winkel im Gesicht kritischer?

Weil Barthaar fast anliegend wächst. Ein zu steil gesetztes Haar fällt sofort auf und lässt sich später kaum korrigieren. Deshalb wird hier besonders flach und in kleinen Abschnitten gearbeitet.

Wie läuft der Eingriff ab?

Örtliche Betäubung, Entnahme am Hinterkopf, Sortierung unter Vergrößerung, anschließend das Setzen in flachem Winkel. Je nach Umfang dauert die Sitzung vier bis sieben Stunden.

Wann kann ich wieder rasieren?

Vorsichtig nach etwa zehn bis vierzehn Tagen, ohne Einschränkung nach rund vier Wochen. Die verpflanzten Haare wachsen lebenslang weiter und werden wie der übrige Bart gepflegt.

Welche Ausfallzeit muss ich einplanen?

Kleine Krusten im Gesicht sind sieben bis zehn Tage sichtbar, eine leichte Schwellung ein bis drei Tage. Da der Bereich im Gesicht liegt, ist er schlechter zu kaschieren als am Kopf.

Wann sehe ich das Ergebnis?

Die verpflanzten Haare fallen nach zwei bis vier Wochen aus, neues Wachstum beginnt nach drei bis vier Monaten, das endgültige Bild zeigt sich nach neun bis zwölf Monaten.

Geht das auch in Narben?

Häufig ja. Narbengewebe ist schlechter durchblutet, deshalb wird konservativer gesetzt und teils in zwei Sitzungen gearbeitet – siehe Haartransplantation bei Narben.

Wie beginnen wir?

Mit einer Beurteilung von Spenderbereich, Bartdichte und Wuchsrichtung in der Haaranalyse und Beratung.

Passt das verpflanzte Haar zum vorhandenen Bart?

Kopfhaar ist meist feiner und wächst schneller als Barthaar. In Farbe und Verlauf fügt es sich in aller Regel gut ein, wenn die Winkel stimmen. Bei sehr starkem Kontrast zwischen Kopf- und Barthaar sprechen wir das vorher an.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Meist genügt eine. Bei sehr dünner Anlage oder großem Areal kann nach zwölf Monaten eine kleinere zweite Sitzung sinnvoll sein – entschieden wird das erst, wenn das Ergebnis der ersten vollständig ausgereift ist.

Preisab 2.400 €
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* Der endgültige Preis richtet sich nach der benötigten Graftzahl. Sie erhalten nach der Haaranalyse einen schriftlichen Kostenplan.