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FUE-Haartransplantation

FUE-Haartransplantation in Oer-Erkenschwick

Bei der FUE-Haartransplantation werden die Haarwurzeln einzeln aus dem Hinterkopf entnommen und in den kahlen Bereich verpflanzt. Es wird kein Hautstreifen geschnitten und nicht genäht, deshalb entsteht keine lineare Narbe. Der Eingriff erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung.

Für welche Befunde eignet sich das Verfahren?

Für Geheimratsecken, eine zurückweichende Haarlinie, den Vorderkopf und – bei ausreichender Spenderkapazität – auch für den Wirbel. Voraussetzung ist ein über ein bis zwei Jahre stabiler Verlauf und eine gesunde Spenderzone.

Wie läuft der Behandlungstag ab?

  1. Anzeichnen der Haarlinie. Im Sitzen und Stehen, gemeinsam mit Spiegel. Erst nach Ihrer Zustimmung geht es weiter.
  2. Entnahme. Zwei bis vier Stunden, je nach Graftzahl. Die Grafts werden unter Vergrößerung sortiert und gekühlt gelagert.
  3. Kanalanlage und Einsetzen. Richtung, Neigung und Dichte werden hier festgelegt – der Schritt, der über die Natürlichkeit entscheidet.

Wie viele Grafts sind nötig?

Als Anhaltspunkt: Geheimratsecken 1.000 bis 1.800, Vorderkopf 2.000 bis 3.000, Vorderkopf mit Wirbel 3.000 bis 4.500. Verbindlich wird die Zahl erst nach der Messung der Follikeldichte im Rahmen der Haaranalyse.

Wie sieht die Ausfallzeit aus?

Krusten sind sieben bis zehn Tage sichtbar, eine Rötung klingt je nach Hauttyp über zwei bis vier Wochen ab. Die meisten Patientinnen und Patienten planen sieben bis zehn Tage ein, wenn der Eingriff unauffällig bleiben soll.

Wann sehe ich das Ergebnis?

Die verpflanzten Haare fallen in den ersten Wochen zunächst aus. Neues Wachstum beginnt nach drei bis vier Monaten, das endgültige Bild zeigt sich nach neun bis zwölf Monaten. Individuelle Verläufe können abweichen; ein bestimmtes Ergebnis lässt sich nicht zusichern.

FUE oder DHI?

Beide entnehmen einzeln, der Unterschied liegt im Einsetzen. Für große Flächen ist die FUE effizienter, für sehr enge Verdichtungen und die vorderste Reihe hat die DHI-Methode Vorteile. Häufig kombinieren wir beides.

Was gehört zur Aufklärung?

Schwellung, vorübergehende Gefühlsminderung, Juckreiz während der Heilung und der sogenannte Shock Loss im Umfeld des behandelten Areals. Selten sind Infektionen und Wundheilungsstörungen. Wir besprechen diese Punkte vollständig und schriftlich.

Was kostet die Behandlung?

Abgerechnet wird nach Graftzahl. Sie erhalten vor dem Eingriff einen schriftlichen Kostenplan – ohne Pauschalpaket, weil ein Paket keinen Anreiz setzt, sparsam mit Ihrem begrenzten Spenderbereich umzugehen.

Preisab 2.900 €
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* Der endgültige Preis richtet sich nach der benötigten Graftzahl. Sie erhalten nach der Haaranalyse einen schriftlichen Kostenplan.