Haaranalyse und Beratung in Oer-Erkenschwick
Jede Behandlung beginnt mit einer Haaranalyse. Ziel ist nicht, eine Graftzahl zu nennen, sondern die Ursache des Haarausfalls einzuordnen und zu klären, ob und wann ein Eingriff überhaupt sinnvoll ist.
Was wird untersucht?
Die Kopfhaut wird mit dem Trichoskop beurteilt: Follikeldichte, Haarstärke, Anteil miniaturisierter Haare und der Zustand der Kopfhaut. Dazu kommen Anamnese, Familienanamnese und die Einordnung nach Stadien.
Warum ist der Spenderbereich so wichtig?
Weil er die einzige Ressource ist und nicht nachwächst. Aus Dichte, Fläche und Haarstärke ergibt sich eine realistische Obergrenze für alle Eingriffe zusammen – nicht nur für den ersten.
Werden Blutwerte gebraucht?
Bei diffusem Haarausfall ja: Blutbild, Ferritin und Schilddrüsenwerte, je nach Anamnese ergänzt. Häufig steckt dann eine behandelbare Ursache dahinter, die keinen Eingriff erfordert.
Was bekomme ich am Ende?
Eine Einschätzung, einen Behandlungsvorschlag und einen schriftlichen Kostenplan mit Graftzahl und Technik. Ohne Anzahlung am selben Tag und ohne Rabatt, der nur heute gilt.
Raten Sie auch ab?
Ja, regelmäßig. Bei sehr jungem Alter, bei raschem Fortschreiten und bei ungeklärter Ursache ist Warten die bessere Empfehlung. Eine Praxis, die bei jedem Befund zum Eingriff rät, plant nicht.
Welche Alternativen besprechen wir?
Erhaltende Verfahren wie PRP und Haarmesotherapie sowie die Frage, ob eine medikamentöse Therapie in ärztlicher Hand sinnvoll ist.
Wie geht es danach weiter?
Zwischen Beratung und Eingriff liegt bewusst Zeit. Entscheiden Sie sich für eine Verpflanzung, planen wir Termin, Vorbereitung und Nachsorge gemeinsam.
Wie dokumentieren wir den Verlauf?
Mit standardisierten Fotos und Trichoskopie. Nur so ist später beurteilbar, ob sich etwas verändert hat – und nicht nur, ob es sich so anfühlt.
Wie lange dauert der Termin?
Etwa 30 Minuten. Darin enthalten sind Untersuchung, Fotodokumentation, die Besprechung der Möglichkeiten und die Aufklärung über Risiken und Alternativen. Für Rückfragen bleibt bewusst Zeit.
Was sollte ich mitbringen?
Fotos aus früheren Jahren, eine Liste Ihrer Medikamente und – falls vorhanden – aktuelle Blutwerte. Fotos aus der Vergangenheit helfen erheblich dabei, das Tempo des Verlaufs einzuschätzen.