Haarmesotherapie in Oer-Erkenschwick
Bei der Haarmesotherapie werden Wirkstoffe wie Vitamine, Aminosäuren und Spurenelemente in sehr geringer Tiefe in die Kopfhaut injiziert. Ziel ist eine bessere Versorgung der vorhandenen Haarwurzeln.
Wie läuft eine Sitzung ab?
Nach Reinigung der Kopfhaut werden viele feine Injektionen im Abstand von etwa einem Zentimeter gesetzt. Der Termin dauert 20 bis 30 Minuten und kommt ohne Ausfallzeit aus.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Üblich sind vier bis sechs Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen, danach Auffrischungen. Ohne Fortführung lässt der Effekt nach.
Was kann die Methode leisten?
Sie kann vorhandenes, geschwächtes Haar stabilisieren und den Zustand der Kopfhaut verbessern. Sie bringt kein Haar auf eine kahle Fläche zurück und ersetzt keine Verpflanzung.
Wie ist die Studienlage?
Schwächer als bei PRP: Es gibt positive Berichte, aber wenige gut kontrollierte Studien und sehr unterschiedliche Wirkstoffmischungen. Wir ordnen das im Gespräch offen ein.
Was ist der Unterschied zu PRP?
Die PRP-Eigenbluttherapie nutzt körpereigene Wachstumsfaktoren, die Mesotherapie zugeführte Wirkstoffe. Eine Kombination im Wechsel ist möglich.
Gibt es Nebenwirkungen?
Rötung, Druckempfindlichkeit und kleine Blutergüsse für ein bis zwei Tage. Allergische Reaktionen auf einzelne Bestandteile sind selten, aber möglich.
Für wen ist sie geeignet?
Für frühe Stadien, diffusen Haarausfall und die Erholungsphase nach einem Eingriff. Bei fortgeschrittenem Verlust ist der Nutzen gering.
Wann ist sie nicht sinnvoll?
Bei ungeklärter Ursache. Zuerst wird untersucht – Inhalt der Haaranalyse und Beratung.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die Injektionen sind kurz spürbar, meist als Piksen oder leichtes Brennen. Auf Wunsch wird die Kopfhaut vorher gekühlt oder betäubt. Die meisten Patientinnen und Patienten gehen direkt danach wieder zur Arbeit.
Wie kombinieren wir sie mit anderen Behandlungen?
Häufig im Wechsel mit PRP über mehrere Monate oder begleitend in der Erholungsphase nach einem Eingriff. Sinnvoll ist das vor allem, solange noch vorhandenes Haar zu stabilisieren ist.
Wie dokumentieren wir den Verlauf?
Mit Fotos und Trichoskopie vor Beginn und nach der letzten Sitzung, damit die Wirkung messbar bleibt statt gefühlt.