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Unrasierte Haartransplantation

Unrasierte Haartransplantation in Oer-Erkenschwick

Bei der unrasierten Haartransplantation bleibt das vorhandene Haar in voller Länge stehen. Entnommen wird aus schmalen Zonen, die das umliegende Haar vollständig abdeckt. Für Berufstätige mit Kundenkontakt ist das häufig der ausschlaggebende Punkt.

Wie funktioniert die Entnahme ohne Rasur?

Der Behandler arbeitet zwischen den langen Haaren und kürzt ausschließlich die Wurzeln, die tatsächlich entnommen werden. Das ist deutlich langsamer als bei rasiertem Spenderbereich, weil jedes Graft einzeln freigelegt werden muss.

Wie viele Grafts sind möglich?

In der Regel weniger als bei rasierter Entnahme. Für Geheimratsecken, eine Haarlinienkorrektur oder eine Verdichtung reicht das meist aus. Bei großflächigem Verlust am gesamten Oberkopf stößt das Verfahren an eine praktische Grenze – dann ist die klassische FUE die ehrlichere Wahl.

Bleibt der Empfängerbereich unauffällig?

In den ersten Tagen sind kleine Krusten sichtbar. Liegen sie zwischen bestehendem Haar, fallen sie kaum auf. Bei einer vollständig kahlen Fläche ist der Eingriff dagegen ein bis zwei Wochen erkennbar – unabhängig davon, ob rasiert wurde.

Wie lange dauert der Eingriff?

Je nach Graftzahl sechs bis neun Stunden, spürbar länger als eine vergleichbare rasierte Sitzung. Planen Sie den Tag vollständig ein.

Ist das Ergebnis schlechter?

Nein. Die Anwachsrate hängt von Aufbereitung und Verweildauer der Grafts ab, nicht von der Haarlänge im Spenderbereich.

Für wen lohnt sich der Aufpreis?

Für alle mit öffentlicher Sichtbarkeit oder einem festen Termin kurz nach dem Eingriff. Wer ohnehin kurze Haare trägt oder zwei Wochen Urlaub nehmen kann, fährt mit der rasierten Technik günstiger.

Was ist bei der Nachsorge anders?

Lange Haare erschweren das Waschen ein wenig, weil das Areal beim Trocknen und Kämmen geschont werden muss. Sie erhalten dafür eine schriftliche Anleitung und einen Kontrolltermin.

Wie klären wir die Eignung?

Über Spenderdichte und benötigte Graftzahl. Beides wird in der Haaranalyse gemessen; Fotos allein reichen dafür nicht.

Wie wird der Spenderbereich gewählt?

Entnommen wird aus mehreren schmalen Zonen statt aus einer einzigen Fläche. So bleibt die Restdichte gleichmäßig und die Entnahmestellen verschwinden unter dem darüberliegenden Haar, sobald sie verheilt sind.

Was ist der häufigste Irrtum?

Dass unrasiert automatisch unsichtbar bedeutet. Unsichtbar bleibt der Spenderbereich. Im Empfängerbereich entstehen dieselben kleinen Krusten wie bei jeder Verpflanzung – liegen sie zwischen bestehendem Haar, fallen sie kaum auf, auf kahler Fläche schon.

Preisab 3.900 €
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* Der endgültige Preis richtet sich nach der benötigten Graftzahl. Sie erhalten nach der Haaranalyse einen schriftlichen Kostenplan.